Bayerisch-Tschechische Hochschulagentur

3. Bayerisch-Tschechisches Hochschulforum

 

Die Bayerisch-Tschechische Hochschulagentur und das Collegium Carolinum an der Ludwig-Maximilians-Universität München luden vom 28. – 30.11.2018 gemeinsam zum 3. Bayerisch-Tschechischen Hochschulforum nach München ein.Thematisch stand die Veranstaltung in diesem Jahr unter dem Motto: „Geschichten zwischen München und Prag“.

Dabei kamen über 180 Vertreter von Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften, wissenschaftlichen Einrichtungen und Kunstakademien sowie Vertreter von Ministerien, Kooperationspartnern und Studierende aus allen Teilen Bayerns und Tschechiens zusammen.

Der Vizepräsident der LMU München für den Bereich Studium, Prof. Dr. Dr. h.c. Martin Wirsing, eröffnete am Mittwochabend mit seinem Grußwort das Hochschulforum. Darauf folgend begrüßten der Bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Bernd Sibler, sowie der Minister für Schulwesen, Jugend und Sport der Tschechischen Republik, Ing. Robert Plaga, Ph.D., die Gäste in der großen Aula der LMU per Videobotschaft. Anschließend führte Prof. Dr. Martin Schulze Wessel, Leiter des Collegium Carolinum, in die Bedeutung der 8er-Jahre in der tschechischen und deutschen Geschichtswissenschaft ein und gab einen kurzweiligen Einblick in die Geschichte der bilateralen Beziehung beider Länder. Abgerundet wurde dies mit der Begrüßung durch Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Mastnak im Namen des BAYHOST-Direktoriums, der mit seiner Klavier-Improvisation zu Smetanas „Moldau“ einen stimmungsvollen Auftakt kreierte. Mit Stadtführungen auf Deutsch, Tschechisch und Englisch erkundeten die Teilnehmer am späteren Abend noch zu Fuß die bayerische Landeshauptstadt, besonderes Augenmerk lag dabei auf dem „Böhmischen in München“.

Am Donnerstag wurden in den Räumlichkeiten des Collegium Carolinum durch zahlreiche Fachvorträge verschiedene Blickwinkel auf die bayerische und tschechische Geschichte des 20. Jahrhunderts präsentiert und diskutiert, wobei immer wieder Bezüge zur Gegenwart hergestellt wurden. So insbesondere bei der Podiumsdiskussion zwischen bayerischen und tschechischen Historikern sowie Politik- und Kulturwissenschaftlern, die interdisziplinäre und teils auch sehr aktuelle Fragen aufwarf. Darüber hinaus wurde auch die Vermittlung der gemeinsamen Geschichte in der Praxis der Deutsch-Tschechischen Historikerkommission und eines studentischen Themenportals zum Prager Frühling betrachtet. Ebenso gaben einige Studierende beim „Studi-Slam“ Einblicke in ihre persönlichen Geschichten zwischen München und Prag. Parallel dazu besuchten einige technisch interessierte Teilnehmer die Forschungsneutronenquelle der TUM „FRM II“ in Garching.

Am Freitagvormittag konnte dann die ganze Vielfältigkeit der Münchner Hochschullandschaft erlebt werden. Bei Besuchen der Technischen Universität München, der Hochschule München, der Akademie der Bildenden Künste sowie der Hochschule für Fernsehen und Film konnten die Teilnehmer auch die internationalen Ausrichtungen dieser Einrichtungen kennenlernen und weitere Kontakte knüpfen.

Den feierlichen Abschluss bildete ein Mittagsempfang im Bayerischen Landtag mit der Landtagspräsidentin Ilse Aigner. „Netzwerken, über Grenzen hinweg arbeiten, ist der Schlüssel zum gemeinsamen Erfolg“, lautete eine zentrale Botschaft ihrer Rede, die voller Lob für die anwesenden Akteure der bayerisch-tschechischen Hochschulzusammenarbeit war. Ein Kurzvortrag zu 100 Jahre Freistaat Bayern durch Prof. Dr. Manfred Treml und ein Überblick zu den aktuellen Beziehungen zwischen Bayern und Tschechien durch die Generalkonsulin der Tschechischen Republik in München, Ing. Kristina Larischová, rundeten ein lehrreiches Hochschulforum ab. Die Generalkonsulin hob die bisherige Arbeit der neuen Bayerisch-Tschechischen Hochschulagentur hervor und äußerte starkes Interesse an der Fortführung der bilateralen Kooperation in Wissenschaft und Forschung.

Abschließend bedankte sich Mgr. Radka Bonacková, Projektmanagerin der Bayerisch-Tschechischen Hochschulagentur, bei den Kooperationspartner sowie den zahlreichen Teilnehmern für den gemeinsamen deutlichen Impuls, weitere positive Geschichten zwischen Bayern und Tschechien zu schreiben.

 
 


Videobotschaft des Staatsministers für Wissenschaft und Kunst, Bernd Sibler 

Videobotschaft des Ministers für Schulwesen, Jugend und Sport der Tschechischen Republik, Ing. Robert Plaga, Ph.D. (auf Tschechisch) 

  
  
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 


Aktuelle Kontaktgesuche tschechischer Universitäten und Hochschulen siehe Rubrik „Vernetzung“.
 


Fotos: Vladimír Šigut, Martina Kaňková, Teresa Weiser
 
 
 

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