Cross-Cultural Management – Studierende der OTH Amberg-Weiden und der WBU Pilsen mit gemeinsamer Projektarbeit

Für das Projekt „Cross-Cultural Management“ arbeiteten Studierende der Wirtschaftswissenschaften der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden und der Westböhmischen Universität Pilsen (ZČU v Plzni) im Jahr 2018 zusammen. Die Ergebnisse in den Bereichen Cross-Cultural und Human Ressource Management führten zu einer gemeinsamen Publikation der studentischen Projektarbeit. 

Wirtschaft kennt keine Grenzen, vor allem nicht im Zeitalter von Globalisierung und Digitalisierung. Wer auf der ganzen Welt erfolgreich unterwegs sein möchte, muss über nationale und kulturelle Barrieren hinaus denken und agieren können. Interkulturelles Management wird dabei immer wichtiger. Tschechische und deutsche Studierende nahmen sich bei dem Projekt „Cross-Cultural Management“ dieser Thematik an, wobei die Westböhmische Universität Pilsen und die OTH Amberg-Weiden zusammenarbeiteten. 15 tschechische Studierende der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät in Pilsen und 15 deutsche Studierende der wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge in Weiden beschäftigten sich in sechs interkulturellen Gruppen mit aktuellen Themen aus den Bereichen Cross-Cultural und Human Ressource Management. Bei der Bearbeitung der Themenstellungen kommunizierten die Studierenden vorwiegend über soziale Medien, die Arbeitssprache war Englisch. Nach dem gemeinsamen Kick-Off-Treffen der Projektteilnehmer im Oktober 2018 in Weiden arbeiteten die Gruppen dabei eigenständig und virtuell zusammen.

Die studentischen Gruppen bearbeiteten global relevante Themen wie „Competencies of graduates with regard to Industry 4.0“,  „Management of virtual global teams. Recruiting, communication, development, training“,  „SWOT analysis of new media in training in companies and education“, aber auch deutsch-tschechische Themenstellungen, wie „Comparison of talent management in Czech and German companies“ und „Entrepreneurship of start-up companies in Czech Republic and in Germany“.

Im Dezember bildeten die Präsentationen und Diskussion der Ergebnisse sowie ein gemeinsamer Report jeder Gruppe den Abschluss des erfolgreichen Projekts. Die Berichte dazu fanden Eingang in eine Textsammlung, deren Veröffentlichung forciert wird.

Die BTHA förderte diese Zusammenarbeit im Rahmen des Förderprogramms „Bayerisch-tschechische akademische Projekte 2018“, durch das bayerische Hochschulen ermutigt werden, weitere Kooperationen mit Partnern in Tschechien anzubahnen.

 

Prof. Dr. Emil Vacík, PaedDr. Ladislava Holubová und Prof. Dr. Bernt Mayer beim Projektstart in Weiden 

AP OTH AW 1

Studierende bei der gemeinsamen Gruppenarbeit

AP OTH AW 2

 

 

Fotos: OTH Amberg-Weiden