Bayerisch-tschechisches Doktorandenseminar auf dem Gebiet der Elektrochemie / Elektroanalytik

Bereits zum zweiten Mal fand vom 10. 12. April 2019 das bayerisch-tschechische Doktorandenseminar auf dem Gebiet der Elektrochemie / Elektroanalytik statt. Dieses Jahr traf man sich zum „2nd Cross-Border Seminar on Electroanalytical Chemistry (ELACh)“ in Budweis.

Nach den positiven Erfahrungen der letztjährigen Konferenz in Furth im Wald, wurde die Tagung dieses Jahr in Budweis erneut nahe der deutsch-tschechischen Grenze fortgesetzt. Aufgrund der geographischen Lage ergab sich für die meisten Teilnehmer eine zeit- und kostensparende An- und Abreisekonstellation, die eine effektive Programmgestaltung (zwei Halbtage und ein kompletter Seminartag) ermöglichten. In den Räumlichkeiten der Tschechischen Akademie der Wissenschaften standen dabei die Vorträge und der wissenschaftliche Austausch der Doktoranden im Mittelpunkt. Die besten drei Vortragspräsentationen wurden von den teilnehmenden Doktoranden am Ende des Seminars gewählt und geehrt.

Erfreulicherweise konnten auch die wissenschaftlichen Betreuer aus den meisten Arbeitsgruppen teilnehmen. So kam neben dem erwähnten grenzüberschreitenden Aspekt auch eine angenehme Atmosphäre der integrierenden Grenzüberschreitung über Generationen des Fachgebietes der Elektroanalytik für die 30 Teilnehmer hinzu. Weiterhin konnten auch erneut Industrievertreter für die Veranstaltung gewonnen werden, die den Doktoranden mögliche Berufsperspektiven auf dem Gebiet der Elektrochemie aufzeigten. Peter Barath von der Metrohm Česká republika illustrierte mit einer kurzweiligen Präsentation die Möglichkeiten der Kooperation von Industrie und Hochschuleinrichtungen.

Sowohl in den Diskussionen, die sich an die Doktorandenvorträge anschlossen, als auch im Rahmen der informellen Treffen (Get-together am 10. April sowie Stadtführung und gemeinsames Abendessen am 11. April) konnte sich ein sehr anregender Erfahrungsaustausch entwickeln. Durch diesen Austausch konnten die Promotionsprojekte der Teilnehmer inhaltlich spezifiziert und weiterentwickelt werden.

Bei den Teilnehmern fand die Veranstaltung deshalb wiederum sehr positive Resonanz, einige Freundschaften hatten sich schon bei der Vorjahresveranstaltung in Furth im Wald entwickelt. Anschließend nutzten einige Doktoranden z.B. die Gelegenheit um auch noch Prager Doktoranden und deren Einrichtungen zu besuchen. Sehr intensiv konnten am Rande des Seminars auch künftige Erasmus-Projekte besprochen und vorbereitet werden. Eine Fortführung der Veranstaltungsreihe im alternierenden Konzept unter der jeweiligen Federführung von tschechischen und deutschen Wissenschaftlern wurde vereinbart.


Die BTHA förderte diese Zusammenarbeit im Rahmen der Förderprogramme „Bayerisch-tschechische akademische Projekte 2018“ und „Bayerisch-tschechische akademische Projekte 2019“, durch die bayerische Hochschulen ermutigt werden, weitere Kooperationen mit Partnern in Tschechien anzubahnen.

pdf2nd Cross-Border Seminar on Electroanalytical Chemistry: Programm


Text und Fotos: Prof. Frank-Michael Matysik, Universität Regensburg

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