Mobilitätsbeihilfen: Forschungsanbahnung und Vorbereitung eines Projektantrags

Mit dem Ziel, eine tiefere wissenschaftliche Zusammenarbeit anzustreben, haben sich sechs Teilnehmer aus Bayern und sechs Teilnehmer aus Tschechien vom 5. 7.9.2019 in Brünn getroffen. Das Treffen wurde von Prof. Dr. Rupert Schreiner von der OTH Regensburg und Ing. Alexander Knápek, Ph.D. von dem Institute of Scientific Instruments (ISI) Brünn organisiert.

Die Teilnehmer haben am ersten Tag an einer Führung durch die Labore des Central European Institute of Technology (CEITEC) teilgenommen, wo sie die hochwertige Ausstattung mit einem der größten Forschungsreinräume auf europäischem Boden besichtigten, die vor Ort von Dr. Ing. Miroslav Kolíbal, Ph.D. präsentiert wurde. So konnten unter anderem ein Nanoindenter und ein Transmissionselektronenmikroskop mit einer Auflösung von unter einem Angstroem besichtigt werden. Nach einer kurzen Vorstelung des Institute of Scientific Instruments (ISI), wurden dort erste Gespräche zu einer möglichen Kooperation geführt und potentielle Fördermöglichkeiten im Rahmen von Horizon 2020 sondiert. Ferner wurden die Möglichkeiten des Personenaustauschs diskutiert, sei es ein Studierendenaustausch über das Programm Erasmus+, oder ein Postgraduiertenstudium in Regensburg. Dr. Knápek kommt voraussichtlich im WS 2020/21 für ein Semester als Gastdozent an die OTH Regensburg. Es wurde auch zur Teilnahme an der Konferenz Recent trends in Charged particle optics, welche alle zwei Jahre vom Institute of Scientific Instruments (ISI) Brünn organisiert wird, eingeladen. Im Anschluss gab es eine Führung durch die Labore des Institute of Scientific Instruments (ISI), speziel durch die der Gruppe von Dr. Knápek, welche sich mit Elektronenstrahllithographie beschäftigt.  

Am zweiten Tag wurde die OTH Regensburg von Prof. Dr. Rupert Schreiner vorgestellt und die Doktoranden präsentierten in einem Kurzvortrag die Resultate ihrer bisheriger Forschungsarbeit. So konnte ein Eindruck über die in Regensburg bearbeiteten Themengebiete vermittelt werden. Am Nachmittag wurde die weitere Vorgehensweise in puncto Antragsstellung und Kooperation besprochen.

Am letzten Tag konnten die bayerischen Gäste die eindruckvolle Umgebung von Brünn besichtigen und an einer Führung durch das Schloss Lednice sowie einer Besichtigung der Stadt Mikulov teilnehmen.

Im Zuge des Treffens wurde vereinbart, eine enge Kooperation auf dem Bereich von Feldemissions-Elektronenquellen anzustreben. Bei einem Besuch von Dr. Knápek in Regensburg, der für Anfang nächsten Jahres geplant ist, soll ein erster Entwurf für einen Projektantrag ausgearbeitet werden.

Das Vernetzungstreffen wurde durch eine Mobilitätsbeihilfe der Bayerisch-Tschechischen Hochschulagentur unterstützt. Das Förderprogramm bietet Zuschüsse für Studierende, Lehrende und Forschende aus Bayern und Tschechien für Studien-, Vortrags- und Forschungsaufenthalte in Tschechien bzw. in Bayern.

Fotos: Prof. Dr. Rupert Schreiner, OTH Regensburg

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